OEM-Tuning beschreibt im Groben das Tuning von Fahrzeugen mittels originaler Teile vom freundlichen VW-Ersatzteilverkäufer vom selben oder anderen Modell. Mittlerweile lassen sich bei Fahrzeugen im VW-Konzern viele Teile dank des inoffiziellen Baukastensystems mehrfach verwenden. In einigen Kreisen werden sogar VW-Teile an völlig markenfremden Fahrzeugen geschraubt. Ehrlicherweise muß man aber auch erwähnen, daß dies auch umgekehrt gemacht wird. Warum gibt es OEM-Tuning? Nun, einerseits kann man damit einen eigenen Stil kreiren, sowohl am alten als auch am neuen Fahrzeug. Andererseits bieten gerade die OEM-Teile oft ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zum freien Zubehör oder billig-Tuning-Krempel. Weiterhin kann man speziell im Antriebstrang und Fahrwerk oft von Verbesserungen bzw. Weiterentwicklungen profitieren, denn vieles ist austauschbar oder mit geringem Aufwand anpassbar. Was genau ist OEM-Tuning? Es ist vielseitig und nicht eindeutig festzulegen. Man kann z.B. Karosserieteile vom Facelift-Modell an das Vor-Facelift-Modell schrauben, Teile vom eine Klasse größeren Fahrzeug (z.B. Passat) an das eine Klasse kleinere (z.B. Golf) stecken, Fahrwerk- und Bremsen-Upgrades verbauen, Motoren transplantieren, man kann eine aber auch mehrere Generationen überspringen (z.B. vom B4 zum B1 oder PQ34 auf VW320, etc.) und auch Teile aus der Vergangenheit wieder ans Tageslicht holen (z.B. Chromteile aus den 70er und 80ern). Oftmals werden auch einfach eh schon vorhandene Teile aus Schlachtfahrzeugen o.ä. verwendet und nur im Bedarfsfall Teile neu gekauft. Warum ist der Teiledealer so freundlich? Forschungen haben ergeben, der Freundliche, wie er Umgangssprachlich auch genannt wird, könnte auch Beamter sein. Oftmals ist der Tresenarsch nicht der König des Teilelagers und nur sein Scherge. Es gibt Ausnahmen, jedoch sind diese selten und bestätigen leider jede Regel. Viele Dealer verstehen auch nicht die Schrauber die Einzelteile kaufen wollen, erst recht nicht, wenn Sie nicht vom selbst gefahrenen Fahrzeug stammen. Viele junge Dealer können nur anhand des Fahrzeugscheins bzw. der Zulassungsbescheinigung Teile suchen, obwohl das verwendete Teileprogramm auch diverse Suchen zur Verfügung stellt. Seid also nachsichtig mit den Dealern, bezahlt die Ware erst bei Erhalt derjenigen und grüßt sie immer freundlich, denn das ärgert sie am meisten... Oder so ähnlich. Und denkt an die Rabatt-Staffeln!
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Fahrzeug: Audi A4 B6 Nachrüstung ISOFIX Kindersitzhalter - für Avant und Limousine Die Innensechsrund-Zylinder-Bundschraube ist eine hochfeste Schraube (HV) zur Befestigung der ISOFIX Halterung im Fahrzeug. Diese Schrauben haben eine wesentlich höhere Festigkeit als handelsübliche 8.8er Schrauben. Diese Schrauben müssen zwingend verwendet werden, um die volle Funktionalität (Sicherheit!) zu gewährleisten. Die Montierhülse wird als Einführhilfe für den ISOFIX-Teil des Sitzes benötigt. Man könnte prinzipiell auch ohne Montierhülse arbeiten, jedoch besteht die Gefahr, daß Stoff mit eingeklemmt wird und/oder ein ordnungsgemäßes Einrasten nicht möglich ist. Diese Montierhülsen sind im Regelfall beim Kauf eines ISO-Fix Kindersitzes dabei. Tieferlegen mit Federtellern - 10mm bei Avant und Limousine Der 8D0 412 066 F ist identisch mit Index B und 8D0 412 103 H. Der Federteller 8D0 412 103B würde prinzipiell auch funktionieren und -25mm bringen, nur verliert man hiermit angeblich die Federvorspannung. Ich habs leider noch nicht ausprobiert. Abhilfe schaffen u.U. gekürzte Dämpfer. Im übrigen ist dieser Federteller die Basis für die anderen, die alle mit einer Distanzhülse verwendet werden müssen. Die Firma Bonrath hat hier z.B. für A4 B5, A4 B6, Passat 3B, Passat 3BG, A6 4B und Co. den gleichen Federteller jedoch bei den neueren Modellen (A4 B6, Passat 3BG) ebenfalls eine Hülse für die Montage vorgesehen. Die Kennzeichnung aller Federteller (auch für die Eintragung relevant) ist FT30S.
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